KFC eröffnet ein Hotel

Das weltbekannte Unternehmen Kentucky Fried Chicken (KFC) startet eine neue Werbeoffensive. Einem Artikel des amerikanischen Magazins People zufolge soll KFC ein firmeneigenes Hotel in London eröffnen. Es wird in Anlehnung an den Gründer und Rezepterfinder Colonel Harland David Sanders den Namen The Harland House tragen. Das Hotel wird zunächst 11 Tage lang betrieben, wobei Übernachtungen für eine Nacht vorgesehen sind. Die Wahl der Aktionsdauer spielt auf die 11 verschiedenen Gewürze und Kräuter an, die seit jeher Teil des KFC-Erfolgsrezepts für die Marinade der frittierten Hähnchen sind. Das Thema der Inneneinrichtung wird sich komplett um die berühmten Brathähnchen-Delikatessen von KFC drehen.

Und damit die Gäste die Köstlichkeiten jederzeit bestellen können, wird ihnen ein unübersehbarer Buzzer bereitstehen. Das Hotelzimmer soll urgemütlich und komfortabel eingerichtet werden. Ein Heimkino und ein klassischer Spielautomat in jedem Hotelzimmer werden für noch mehr Unterhaltung sorgen. Als zusätzliches Highlight werden die Gäste wie VIPs in einem schwarzen Cadillac samt Chauffeur mit der Bezeichnung Colonelmobile von der Adresse des Bahnhof King’s Cross in London abgeholt und zum Hotel gebracht. Die ganze Initiative ist ein Mix aus Wohltätigkeit und Werbeaktion. Denn der gesamte Erlös wird an Organisationen gespendet, die junge Menschen mit innovativen und zukunftsweisenden Ideen unterstützen.

Mobile Hotels auf Rädern

Es heißt: Wer etwas erleben will, muss reisen. Das klingt ganz logisch und ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum viele Menschen so gerne reisen. Doch auf der anderen Seite werden auch viele bestätigen, dass Reisen manchmal mit Stress und Problemen verbunden sein kann. Dies gilt insbesondere, wenn während der Fahrten mehr als ein oder zwei Stationen anvisiert werden und erst recht, wenn diese viele hundert Kilometer weit voneinander entfernt liegen. Sofern es sich um eine Tour im eigenen Land handelt, mag sich der ganze organisatorische Stress noch in Grenzen halten. Doch bei Auslandreisen sind Herausforderungen häufig vorprogrammiert.

Um das Reisen etwas angenehmer zu gestalten, haben findige Reiseunternehmer das Konzept der Bustouren weiterentwickelt. Einige von ihnen, wie beispielsweise Rotel Tours, bieten spezielle Busreisen an, bei denen die Urlauber direkt in den Bussen bequem übernachten können, ähnlich wie man es von den Schlafwagen-Abteilen der Fernzüge kennt. Die eigens für die Expeditionen konzipierten Busse heißen Rotels und sind kaum weniger Komfortabel als Wohnmobile. Die Mitreisenden brauchen sich keine Gedanken über Hotelunterkünfte sowie Check-ins und -outs zu machen. Sogar für einen Großteil der Verpflegung wird gesorgt. Somit handelt es sich in gewisser Weise um eine besondere Form des Caravanings.